Marie-Christine Orry

Marie-Christine Orry

22. Mai 1959Paris, FranceSchauspiel
Marie-Christine Orry, geboren am 22. Mai 1959 in Paris, ist eine französische Schauspielerin. Sie begann ihr Studium der Malerei und Bildenden Kunst an der École nationale supérieure des beaux-arts in Paris. Anschließend besuchte sie die Schule von Antoine Vitez am Théâtre National de Chaillot und wechselte danach an die Schule des Théâtre National de Strasbourg (TNS). Nach ihrem Studium an der École nationale supérieure des beaux-arts führte sie ihre Leidenschaft für das Theater und die Begegnung mit Antoine Vitez an die Schule des Théâtre National de Chaillot. Dort lernte sie Jérôme Deschamps und Georges Aperghis kennen, mit denen sie später zusammenarbeitete (in Deschamps’ Stücken *La Veillée* und *L’Affaire de la rue de Lourcine* sowie in Aperghis’ *Énumérations*). Vitez, Aperghis und Deschamps/Makeïeff: Drei unterschiedliche Regisseure, die gewissermaßen das Fundament ihrer Karriere als Schauspielerin und Regisseurin legten und sie unvoreingenommen durch ein breites Spektrum künstlerischer Welten führten. Von Michel Raskine bis Stéphane Braunschweig (mit dem sie drei Spielzeiten lang am Nationaltheater Straßburg zusammenarbeitete), von Georges Aperghis bis hin zur Inszenierung von Musicals, die auf französischen Chansons oder Operetten basieren. Ihre schauspielerische Laufbahn umfasst Werke von Tschechow, Molière, Edward Bond und Jean-Claude Grumberg (mit *L’Atelier* am Théâtre Hébertot, für das sie 1999 in der Rolle der Mimi den Molière-Preis als beste Nachwuchsschauspielerin gewann) sowie von Dario Fo, Victor Slavkine und Ivan Vyrypaïev mit Galin Stoev. Ihre Entscheidungen sind oft von einem Sinn für Theater geprägt, das unterhaltsam, spontan, authentisch, visuell eindrucksvoll und emotional berührend ist. Sie hat in Filmen mit verschiedenen Regisseuren mitgewirkt, darunter Xavier Giannoli, Christophe Honoré und Jean-Paul Rappeneau.