MovieRadar
SucheEntdeckenMerkeListen

Streaming-Anbieter

  • Netflix
  • Prime Video
  • Disney+
  • Apple TV+
  • WOW
  • Max
  • RTL+
  • Paramount+

Beliebte Genres

  • Action
  • Komödie
  • Drama
  • Thriller
  • Horror
  • Science Fiction
  • Abenteuer
  • Dokumentarfilm

Mehr entdecken

  • Filme
  • Serien
  • Kostenlos streamen
  • Entdecken
  • Angebote
  • Preisreport
  • Neuerscheinungen
  • Beste Filme
  • Beste Serien
  • Listen
  • Gemeinsame Listen
TMDB Logo

This product uses the TMDB API but is not endorsed or certified by TMDB.

Streaming availability information provided by Streaming Availability API by Movie of the Night.

Über unsFAQImpressumDatenschutz
Keine WerbungKeine TrackerServer in Deutschland
  1. Home
  2. /Andrei Kontschalowski
Andrei Kontschalowski

Andrei Kontschalowski

20. August 1937Moscow, USSR [now Russia]Regie
TMDB
Andrei Sergejewitsch Kontschalowski, oft auch Andrej Konchalovsky, ist ein russischer Theater- und Filmregisseur. Er ist der Sohn des Dichters Sergei Michalkow, der unter anderem den Text der Russischen und Sowjetischen Nationalhymne verfasste, und der ältere Bruder des Regisseurs Nikita Michalkow; der Maler Pjotr Kontschalowski ist sein Großvater. Zunächst wollte er Musiker werden und brachte es zu einem veritablen Pianisten. Doch dann besuchte er die WGIK, die führende staatliche Filmschule der Sowjetunion, wo er bei Michail Romm studierte. An der WGIK traf er auf Andrei Tarkowski, mit dem er mehrere Filme realisierte. In seinem Spielfilmdebüt Perwyj utschitel (Der erste Lehrer, 1965) verfilmte Kontschalowski einen Roman von Tschingis Aitmatow über das nachrevolutionäre Südrussland. Der bereits 1966 entstandene Schwarzweißfilm Istorija Asi Kljatschinoj, kotoraja ljubila, da ne wyschla samusch (Asjas Glück) wurde erst ein Jahrzehnt später veröffentlicht, weil er nicht die strikten sowjetischen Zensurauflagen erfüllte. Dworjanskoje gnesdo (Ein Adelsnest, 1969) – eine Studie der Aristokratie des 19. Jahrhunderts – wurde wegen der Schönheit seiner Bildsprache bekannt, aber auch als zu manieriert kritisiert. Die Adaption des Tschechow-Stückes Onkel Wanja (1970) gilt vielen als einer der besten Filme in russischer Sprache. Aber erst mit Romans o wljubljonnych (Romanze für Verliebte, 1974) und Sibiriade (1979) stieg Kontschalowski in die Riege weltberühmter Filmemacher auf. Fortan zog er in die USA und drehte Arthouse-Filme in englischer Sprache, darunter Maria’s Lovers (1984), Runaway Train (1985), Duet for One (1986) und Homer and Eddie (1989). Zur großen Enttäuschung seiner Fans und der internationalen Filmkritik wechselte Kontschalowski 1989 ins Mainstream-Fach und drehte den Actionfilm Tango und Cash mit Sylvester Stallone und Kurt Russell. In den frühen 1990ern kehrte er nach Russland zurück und führte bei mehreren Theaterproduktionen Regie, darunter die vielbeachteten Inszenierungen von Tschechows Die Möwe und Strindbergs Fräulein Julie. Zuvor hatte er schon in mehreren europäischen Städten für Theaterstücke und Opern Regie geführt. Heute lebt Kontschalowski wieder in Moskau und macht gelegentlich für Mainstream-TV-Produktionen kurze Ausflüge nach Hollywood (Die Abenteuer des Odysseus (1997), The Lion in Winter (2003). Im Jahr 2002 erhielt seine russisch-französische Co-Produktion Das Irrenhaus – eine Thematisierung des Tschetschenienkriegs – eine Auszeichnung beim Filmfestival Venedig. Ende Juni 2017 erhielt er den Ehrenpreis des Friedenspreises des Deutschen Films für sein Lebenswerk. 2020 gelang ihm mit dem Historiendrama Dorogie Tovarischi! ein weiterer international beachteter Spielfilm. Mit dem Film, der mit Unterstützung des russischen Kulturministeriums, der gemeinnützigen Stiftung „Kunst, Wissenschaft und Sport“ des Milliardärs und Unternehmers Alischer Usmanow entstand, konkurrierte Kontschalowski zum sechsten Mal um den Goldenen Löwen, den Hauptpreis der Filmfestspiele von Venedig. Die Wettbewerbsjury vergab den Spezialpreis an den russischen Beitrag.[2] Darüber hinaus wurde Kontschalowskis Film als russischer Beitrag für die Kategorie „bester internationaler Film“ bei der Oscarverleihung 2021 ausgewählt und gelangte auch in die Vorauswahl für die Golden Globe Awards 2021.

Filmographie(5 Titel)

Revolution: New Art for a New World

Revolution: New Art for a New World

2017·Film·7.0

Self

Paradies

Paradies

2016·Film·7.0

Regie

Der Nussknacker

Der Nussknacker

2010·Film·4.1

Regie

Tango und Cash

Tango und Cash

1989·Film·6.4

Regie

Runaway Train

Runaway Train

1985·Film·7.2

Regie