
L.Q. Jones
* 19. August 1927 — † 9. Juli 2022Beaumont, Texas, USASchauspiel
Justus Ellis McQueen, Jr., besser bekannt als L. Q. Jones war ein US-amerikanischer Charakterdarsteller und Filmregisseur.
Jones wurde in Beaumont im Südosten von Texas als Sohn von Jessie Paralee (geb. Stephens) und Justus Ellis McQueen Sr., einem Eisenbahnarbeiter, geboren. Er arbeitete als Stand-up-Comedian, spielte kurzzeitig professionell Baseball und Football, bevor er sich der Schauspielerei zuwandte.
Jones gab 1955 in „Battle Cry“ sein Filmdebüt unter seinem Geburtsnamen Justus McQueen. Der Name seiner Filmfigur lautete jedoch „L. Q. Jones“, ein Name, der ihm gefiel und den er fortan als Künstlernamen für alle seine zukünftigen Rollen verwendete.
In den 1960er- und 1970er-Jahren wirkte Jones in zahlreichen Kinofilmen mit, so für Sam Peckinpah in „Gefährten des Todes“ (1962), „Sierra Charriba“ (1965), „The Wild Bunch“ (1969), „Abgerechnet wird zum Schluss“ (1970) und „Pat Garrett jagt Billy the Kid“ (1973).
Jones spielte häufig an der Seite seines engen Freundes Strother Martin. Er hatte außerdem wiederkehrende Auftritte in Westernserien wie „Cheyenne“ (1955), „Gunsmoke“ (1955), „Laramie“, „Two Faces West“ (1960–1961) und als Rancharbeiter Andy Belden in „The Virginian“ (1962).
1975 schrieb und inszenierte er „A Boy and His Dog“ nach einer Geschichte von Harlan Ellison.
Filmographie(13 Titel)

Reiter auf verbrannter Erde
1999·Film·6.8
Henry Ballard

Die Maske des Zorro
1998·Film·6.8
Three-Fingered Jack

Casino
1995·Film·8.2
Pat Webb

Harte Fäuste, heiße Lieder
1968·Film·5.5
Bronc Hoverty

Aufstand in Arizona
1964·Film·6.4
Mike Greer

Die ins Gras beißen
1962·Film·6.9
Supply Sgt. Frazer

Sacramento
1962·Film·7.4
Sylvus Hammond

Tag ohne Ende
1957·Film·7.1
Sgt. Davis




